Förderverein Freie Netzwerke e.V.


 
 
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Tätigkeitsbericht 2009

Wireless Community Weekend 2009 in Berlin
Vom 22. bis 24. Mai 2009 haben der Förderverein Freie Netzwerke und die c-base zum traditionellen „Wireless Community Weekend“ nach Berlin eingeladen, um sich über die neuesten Entwicklungen rund um das „wireless-community-mesh-networking“ zu informieren und auszutauschen. Das Treffen wartete mit einem umfangreichen Programm an Workshops und Vorträgen für die Teilnehmer und Besucher auf. Das Wireless Community Weekend wurde finanziell durch den Verein unterstützt, Vereinsmitglieder haben sich organisatorisch und inhaltlich engagiert.

Rund 100 Teilnehmer aus Deutschland und Europa diskutierten unter anderem über ein neues Web Frontend für die freifunk-Firmware „Luci“ – Akronym für „Lua Configuration Interface.“ Ein Teilnehmer am Wireless Community Weekend war Rechtsanwalt Dr. Reto Mantz. (www.offenenetze.de) Er informierte die Anwesenden mit einem Vortrag über die rechtlichen Rahmenbedingungen beim Betrieb freier Netzwerke.

Ferner diverse fanden diverse Workshops statt, unter anderem zu den Themen: freifunk-Firmware, Open WRT, Cube flashen, Multicast-Technologien im Meshnetwork. Es fand außerdem eine Radioshow über das Wireless Community Weekend statt, die in Leipzig live vom Sender Radio Blau übertragen wurde.

Durchführung von regelmäßigen Informationsveranstaltungen
Auch in 2009 fanden die regelmäßigen Treffen der Lokalen Initiativen sowie die Informationsveranstaltungen für interessierte Neulinge statt:

  • wöchentliche Veranstaltung (Waveloeten) in der c-base
  • Monatliches Treffen in der K9

Entwicklung der Aufklärungskampagne „freifunk statt Angst“
Insgesamt besteht nach wie vor große Unsicherheit in der Gesellschaft über den rechtmäßigen Betrieb freier und offener Netzwerke – insbesondere WLAN. Bis heute gibt es keine eindeutige richterliche Entscheidung, ob über die so genannte „Störerhaftung“ der Betrieb offener WLAN-Netze erheblich eingeschränkt werden kann.
Unter dem Motto „freifunk statt Angst“ begannen Mitglieder des Fördervereins 2009 deshalb mit der Entwicklung einer Informationskampagne. Die Kampagne soll darüber aufklären, unter welchen Voraussetzungen Menschen, die sich am freifunk-Projekt beteiligen und offene Internet-Gateways anbieten wollen, nicht unter die „Störerhaftung“ fallen.

Projektstart von „Piraten-Freifunk“
In 2009 startet eine Kooperation zwischen freifunk und der Piraten Partei. Im Rahmen des Projekts „Piraten-Freifunk“ engagiert sich die Piratenpartei für die Weiterentwicklung der Software und den „hands-on“ Aufbau von freien Netzen.
Wie der Förderverein freie Netzwerke setzt sich auch die Piratenpartei dafür ein, dass möglichst viele Menschen einen freien, mobilen und kostenlosen Zugang zu lokalen Netzen und zum Internet erhalten. Der freie Zugang zu Wissen und Informationen fördert Innovation, Kultur, Bildung und damit das Allgemeinwohl.

Engagement für ein Freies Netz im Berliner Stadtraum
Nach ersten Gesprächen in 2008 fanden in 2009 weitere Treffen mit Mitgliedern der Berliner Senatsverwaltung und verschiedenen politischen Mandatsträgern, sowie Mitgliedern der BVV statt. Ziel der Treffen war es, den Senat dafür zu gewinnen, dass im Falle einer kommerziellen Netzwerkinstallation eine offene Schnittstelle zum freifunk – Meshnetz bereitgestellt wird. In den Treffen wurden die gesellschaftlichen, kulturellen und rechtlichen Aspekte freier versus geschlossener, kommerzieller Netzwerke diskutiert. Als Ergebnis dieser Gespräche will der Senat dafür sorgen tragen, dass eventuelle kommerzielle WLAN Träger, die am Aufbau eines Netzes in Berlin interessiert sind, dies gemeinsam und in Absprache mit dem Förderverein tun.